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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
II. Rede

76.

Was mich niederdrückte, kleinmütig machte und überzeugte, daß es besser ist, die Stimme des Lobes zu hören, als trotz fehlender Kraft zu predigen, dies war: die Majestät, Erhabenheit und Würde (Gottes), die reinen Naturen, welche kaum den Glanz Gottes fassen [S. 47] können, welchen der Abgrund verhüllt1, die Finsternis verbirgt2, welcher das reinste, für die meisten unzugängliche Licht ist, welcher in diesem Weltall und auch außerhalb desselben ist, welcher ganz Schönheit ist, aber auch erhaben über alle Schönheit, welcher den Geist erleuchtet, aber ihm entflieht, so rasch und so hoch er fliegen kann, welcher sich stets um so weiter vor dem Geiste zurückzieht, je mehr dieser ihn begreift und welcher seinen Freund dadurch himmelwärts führt, daß er ihm entflieht und gewissermaßen seinen Händen wieder entschlüpft.

1: Ps. 103, 6 [hebr. Ps. 104, 6].
2: Ps. 17, 12 [hebr. Ps. 18, 12].

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger