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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
II. Rede

74.

Ich weiß, wessen Diener wir sind, wo wir aufgestellt sind und wem wir die (Opfer) senden. Ich kenne Gottes Majestät und der Menschen Schwachheit und Kraft. „Erhaben ist der Himmel, die Erde aber ist unten1.“ Wer von denen, welche die Sünde niedergeworfen hat, wird hinaufsteigen? Wer wird, solange er noch mit [S. 46] irdischer Finsternis und mit der Schwerfälligkeit des Fleisches umgeben ist, mit ganzer Seele und in reiner Weise den anschauen, der ganz Geist ist? Wer wird, solange er mitten in der veränderlichen, sichtbaren Welt lebt, sich den unveränderlichen, unsichtbaren Wesen zugesellen? Kaum dürfte einer, wenn er auch ganz gereinigt ist, hienieden das Bild des Schönen schauen, wie man die Sonne im Wasser schaut. „Wer hat das Meer mit der Hand, den Himmel mit der Spanne und die ganze Erde mit der Faust gemessen? Wer hat die Berge mit Gewichten und die Wälder auf einer Wage gewogen2?“ „Wo ist der Ort seiner Ruhe3?“ „Mit wem in aller Welt kann er verglichen werden4?“

1: Sprichw. 25, 3.
2: Is. 40, 12.
3: Ebd. [Is.] 66, 1.
4: Ebd. [Is.] 40, 18. 25.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger