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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
II. Rede

36.

Dazu kommen die Glaubenssätze über unsere Erschaffung und Wiederherstellung, über Vorbilder und Wirklichkeit, über die (beiden) Testamente, über Christi erste und zweite Erscheinung, über seine Menschwerdung, sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung, über das Weltenende, das Gericht und die schreckliche und anderseits herrliche Vergeltung und das Hauptdogma von der erhabenen, heiligen Dreifaltigkeit. Für diejenigen, welche mit der Predigt betraut sind, besteht die größte Gefahr, daß sie aus Angst vor Polytheismus nur von einer einzigen Person sprechen, dadurch uns zum Glauben verleiten, der Vater und der Sohn und der [S. 24] Heilige Geist seien ein und derselbe, und so die Namen entwerten, oder es besteht die Gefahr, daß sie von drei getrennten, verschiedenen Personen, welche sich widersprechen und auflehnen, reden, also gewissermaßen von sich feindlichen Göttern und so von anderem Gesichtspunkt aus ebenfalls dem Irrtum verfallen. Für sie besteht Gefahr, daß sie einem gekrümmten Baume gleich werden, der sich stark nach einer Seite hin neigt.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger