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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
II. Rede

12.

[Forts. v. [S. 12] ] Was will der Prophet damit sagen? Er bestätigt meine Ansicht, daß die menschliche Natur für das Gute so schwer empfänglich ist wie nasses Holz für Feuer, daß dagegen die meisten zum Bösen gerne bereit sind und trockenem Stroh gleichen, das beim Winde gerne von Funken Feuer fängt. Schneller nimmt einer von ein wenig Schlechtigkeit viel an als nur ein wenig von tief wurzelnder Tüchtigkeit. Ebenso teilt ein wenig Wermut dem Honig gar schnell seine Bitterkeit mit, dagegen nicht einmal die doppelte Menge Honig dem Wermut etwas von seiner Süßigkeit. Und schon ein kleiner Stein kann, wenn er sich losgerissen hat, einen ganzen Strom zu Tale eilen lassen; kaum aber ist der mächtigste Wall imstande, ihn aufzuhalten oder zurückzudämmen.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger