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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
I. Rede

5.

[Forts. v. [S. 3] ] Werden wir wie Christus, da Christus gleich uns geworden ist! Werden wir seinetwillen Götter, da er unsertwegen Mensch geworden ist! Das Geringere nahm er an, um das Bessere zu geben. Er wurde arm, damit wir durch seine Armut reich würden1. Er nahm die Gestalt eines Knechtes an2, damit wir die Freiheit erhielten. Er stieg auf die Erde herab, damit wir erhöht würden. Er ließ sich versuchen, damit wir siegen. Er ließ sich entehren, um uns zu ehren. Er starb, um zu retten. Er fuhr zum Himmel, um die, welche von der Sünde zu Boden gestreckt wurden, an sich zu ziehen. Alles möge man ihm geben, ihm opfern, der sich als Lösegeld3 und Sühne für uns hingegeben hat! Keine Gabe aber wird wertvoller sein als die eigene Person, soferne sie das Geheimnis erfaßt und um Christi willen alles geworden ist, was er unsertwegen geworden war.

1: 2 Kor. 8, 9.
2: Phil. 2, 7.
3: Matth. 20, 28.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger