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Fulgentius von Ruspe (467-533) - Vom Glauben an Petrus (De fide ad Petrum)

1. Kapitel (3—6). Von der heiligsten Dreifaltigkeit.

3.

An welchem Ort du auch immer dich befinden magst, halte, da du gemäß der auf Befehl des Erlösers verkündeten Glaubensregel weißt, daß du in dem einen Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft bist, in erster Linie und ohne Zweifel mit ganzem Herzen daran fest, daß Gott der Vater und Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist, das heißt die heilige und unaussprechliche Dreifaltigkeit, der Natur nach ein Gott ist; von ihm heißt es im Deuteronomium: „Höre, Israel, der Herr, dein Gott, ist ein Gott“1 und ferner: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“2 Weil aber, wie gesagt, jener eine Gott, der allein seiner Natur nach wahrer Gott ist, nicht allein Vater, noch allein Sohn, noch allein Heiliger Geist ist, sondern zugleich Vater und Sohn und Heiliger Geist, so muß man sich vor dem Unterfangen hüten, wie wir der Wahrheit entsprechend hinsichtlich der Einheit der Natur den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist einen Gott nennen, so den, der Vater ist, zugleich auch Sohn oder Heiligen Geist zu nennen, oder den, der Sohn ist, Vater oder Heiligen Geist, oder den, der beim Bekenntnis dieser Dreifaltigkeit im eigentlichen Sinne Heiliger Geist heißt, hinsichtlich seiner Person Vater oder Sohn zu nennen oder es zu glauben, was ganz und gar unrecht wäre.

1: Deut. 6, 4.
2: Deut. 6, 13.

 

 

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Allgemeine Einleitung zu Fulgentius
Einleitung: Vom Glauben an Petrus oder Regel des wahren Glaubens

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger