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Hieronymus († 420) - Briefe
II.a. Aszetische Briefe: Über die kirchlichen Stände und ihre Aszese
125. An den Mönch Rusticus

5.

Natürlich werde ich wieder bei vielen anstoßen, die eine allgemein gehaltene Schilderung des Lasters als beleidigende Anspielung auf ihre Person deuten. Aber gerade ihr Unwille zeugt gegen ihr Gewissen, so daß sie in Wahrheit viel schlimmer über sich als über mich urteilen. Ich werde keinen Namen nennen, ich werde keinen Gebrauch machen von dem Vorrecht der alten [S. 220] Komödie, bestimmte Personen vorzunehmen und sie durchzuhecheln. Kluge Männer und kluge Frauen werden stillhalten und zu bessern anfangen, was sie etwa Sündhaftes an sich entdecken. Sie werden mehr über sich als über mich ungehalten sein und den unbequemen Mahner nicht lästern. Wenn dieser auch in den gleichen Ketten der Sünde schmachtet, so ist er wenigstens insofern besser, als er seine Sünden bedauert.

 

 

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Einleitung zu den Briefen des Hieronymus
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger