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Apologeten, Frühchristliche - An Autolykus (Ad Autolycum)
Zweites Buch: Widersinnigkeit des Heldentums und Erhabenheit der christlichen Wahrheit

11. Die Schöpfungsgeschichte nach der Heiligen Schrift.

Der Anfang der Weltbildung ist das Licht, weil das Licht das in Ordnung Gebrachte zu schauen ermöglicht. Deswegen sagt die Schrift: „Und es sprach Gott: Es werde Licht! Und es sah Gott das Licht, daß es gut sei“, offenbar gut für den Menschen. „Und es schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag, und die Finsternis Nacht. Und es ward Abend und Morgen, Ein Tag. Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen dem Wasser, und sondere Wasser von Wasser! Und also geschah es. Und Gott machte die Feste und sonderte das Wasser, das unter der Feste war, von dem Wasser oder der Feste. Und Gott nannte die Feste Himmel. Und Gott sah, daß es gut sei. Und es ward Abend und Morgen, der zweite Tag. Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser, so unter dem Himmel ist, an Einen Ort, und es erscheine das Trockene. Und also geschah es. Und es sammelte sich das Wasser an seine Plätze, und es erschien das Trockene. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlungen der Wasser nannte er Meere. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde Gras sprossen, das Samen macht nach seiner Art und seinem Gleichnisse, und Fruchtbäume, die da Frucht tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und es geschah so. Und die Erde ließ sprossen Gras, das Samen macht nach seiner Art, und Fruchtbäume, die ihren Samen in sich haben nach ihrer Art auf Erden. Und Gott sah, daß es gut war. Und es ward Abend und Morgen, der dritte Tag. Und Gott sprach: Es sollen Lichter werden [S. 40] an der Feste des Himmels zur Beleuchtung auf der Erde, und zu scheiden Tag und Nacht, und sie seien zu Zeichen, zu Zeiten, zu Tagen und zu Jahren, sie seien zur Erleuchtung an der Feste des Himmels zu leuchten über die Erde. Und also geschah es. Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große zu beherrschen den Tag, und das kleinere zu beherrschen die Nacht, und die Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie über der Erde herleuchten und beherrschen den Tag und die Nacht und scheiden das Licht von der Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. Und es ward Abend und Morgen, der vierte Tag. Und Gott sprach: Es bringe das Wasser hervor kriechendes Getier mit lebendiger Seele und Geflügel über der Erde unter der Feste des Himmels. Und es geschah also. Und Gott schuf die großen Wasserungeheuer und jede Seele der kriechenden Tiere, die das Wasser hervorgebracht nach ihren Arten und alles Geflügel nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und er segnete sie und sprach: Wachset und mehret euch und erfüllet die Wasser des Meeres, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden. Und es ward Abend und Morgen, der fünfte Tag. Und Gott sprach: Es bringe die Erde hervor lebende Wesen nach ihrer Art, Vieh und Gewürm und wilde Tiere der Erde nach ihrer Art. Und also geschah es. Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh und alles Gewürm der Erde nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war, und sprach: Lasset uns den Menschen machen nach unserm Bild und Gleichnisse, und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und das Geflügel des Himmels und die Tiere über die ganze Erde, und über alles Gewürm, das sich reget auf Erden. Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn, Mann und Weib schuf er sie. Und Gott segnete sie und sprach: Wachset und mehret euch und erfüllet die Erde und macht sie euch untertan, und herrschet über die Fische des Meeres, und über das Geflügel des Himmels, und über alles Vieh, und die ganze Erde, und alles Gewürm, das auf der Erde kriecht! Und Gott sprach: Sieh! ich habe euch gegeben alles Kraut mit Samen, [S. 41] das seinen Samen ausstreut, das sich auf Erden findet, und alle Bäume, die an sich Frucht tragen aus treibendem Samen, sollen sein zur Speise euch und allen Tieren der Erde, und allem Geflügel des Himmels, und allem Gewürme, das kriecht auf der Erde, das da in sich hat den Odem des Lebens; (ihnen habe ich) das grünende Gras zur Speise (gegeben). Und also geschah es. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und sieh! es war überaus gut. Und es ward Abend und Morgen, der sechste Tag. Und es ward vollendet Himmel und Erde und alle ihre Zier. Und Gott vollendete am sechsten Tage seine Werke, die er gemacht, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die er zu schaffen begonnen hatte.“

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger