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Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas
II. Gebote
Zehntes Gebot

2. Kap. Traurigkeit hat schlimme Folgen.

1. „Höre also“, fuhr er fort, „Unverständiger, wie die Traurigkeit den Heiligen Geist austilgt und wieder rettet. 2. Wenn der Misstrauische ein Werk begonnen hat und dieses wegen seines Misstrauens nicht gelingt, dann zieht die Traurigkeit ein bei dem Menschen, sie betrübt den Heiligen Geist und löscht ihn aus. 3. Wenn aber dann der Zorn einen solchen Menschen wegen einer Sache ergriffen und ihn ganz verbittert hat, dann schleicht sich wiederum die Trauer in das Herz des Zornigen; er ist dann unglücklich über die Tat, die er vollbracht, und es reut ihn, dass er Böses getan hat. 4. Diese Art von Traurigkeit scheint Rettung zu bringen, weil sie Reue über das böse Tun hervorgerufen hat. Beide Handlungen betrüben also den Geist. Das Misstrauen betrübt den Geist, weil sein Unternehmen nicht geglückt ist und der Zorn betrübt ihn, weil er das Böse getan hat. So sind demnach beide für den Heiligen Geist betrübend, das Misstrauen und der Zorn. 5. Wirf also die Trauer von dir und betrübe den Heiligen Geist nicht, der in dir wohnt, auf dass er nicht etwa bei Gott wider dich spreche und dich verlasse. [S. 220] 6. Denn der Geist Gottes, der diesem Körper gegeben wurde, erträgt keine Trauer und keine Angst.“

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger