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Cyrill von Jerusalem († 387) - Mystagogische Katechesen an die Neugetauften (catecheses mystagogicae)
II. MYSTAGOGISCHE KATECHESE
Über die Taufe

7.

[Forts. v. [S. 371] ] Damit wir lernen, daß Christus alles, was er litt, unsertwegen, um unseres Heiles willen, in Wahrheit und nicht zum Scheine gelitten hat, und daß wir teilnehmen an seinen Leiden, rief Paulus mit aller Deutlichkeit aus: „Wenn wir nämlich eingepflanzt worden sind der Ähnlichkeit mit seinem Tode, werden wir es auch sein mit seiner Auferstehung“1. Mit Recht heißt es „eingepflanzt“, weil nämlich hier2 der wahre Weinstock gepflanzt worden ist und wir ihm eingepflanzt werden durch die in der Taufe erfolgende Teilnahme an seinem Tode. Achte genau auf die Worte des Apostels! Nicht sagte er: „wenn wir nämlich eingepflanzt worden sind dem Tode“, sondern: „der Ähnlichkeit mit seinem Tode“. In der Tat erhielt nämlich der Tod Gewalt über Christus, denn tatsächlich trennte sich seine Seele von seinem Leibe. Wirklichkeit war auch das Grab; denn in reine Leinwand wurde sein heiliger Leib gewickelt. Überhaupt seine ganze Geschichte ist Wirklichkeit. Das Leiden und Sterben unsererseits aber ist (nur) [S. 372] Ähnlichkeit. Die Erlösung allerdings ist nicht Ähnlichkeit, sondern Wahrheit.

1: Ebd. [Röm.] 6, 5.
2: ═ auf Golgatha.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger