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Clemens von Alexandrien († vor 215/16) - Teppiche (Stromateis).
Sechstes Buch
XVI. Kapitel

143.

1. Sieben sind die Zahl nach die erstgeborenen, mit der höchsten Macht betrauten Erzengel,1 und sieben sind, wie die Jünger der Wissenschaft lehren, die Wandelsterne, die die Verwaltung aller irdischen Dinge unter sich haben; durch sie geschieht, wie die Chaldäer glauben, infolge eines gemeinsamen Schicksals alles im menschlichen Leben, und deshalb verheißen sie auch, einiges über die Zukunft zu sagen; und von den Fixsternen sind der Zahl nach sieben die Pleiaden; sieben Sterne hat auch der Große Wagen, nach denen sich der Landbau und die Schiffahrt bei ihrer Arbeit richten,2 und der Mond vollendet seinen Gestaltswechsel immer innerhalb von sieben Tagen.3

2. In dem ersten Zeitraum von sieben Tagen wird er nämlich zum Halbmond, in dem zweiten zum Vollmond, in dem dritten nach dem Beginn des Abnehmens wieder zum [S. 337] Halbmond, und in dem vierten wird er unsichtbar.4

3. Nach der Lehre des Mathematikers Seleukos aber nimmt der Mond auch selbst sieben verschiedene Formen an;5 er wird nämlich aus einem unsichtbaren zu einer Mondsichel, dann zum Halbmond, dann ist er über die Hälfte leuchtend und wird zum Vollmond, und abnehmend wird er wieder über die Hälfte leuchtend, Halbmond und sichelförmig.

1: Vgl. Tob. 12,15.
2: Vgl. Strom. VI 90,3.
3: Vgl. Philon, Leg. all. I 8; De septen. 6; De spec. leg. II 57: De opif. mundi 114 f.
4: Vgl. Philon, De opif. mundi 101.
5: Vgl. M. Schmidt, Philologus 3 (1848) S. 443.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger