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Clemens von Alexandrien († vor 215/16) - Teppiche (Stromateis).
Sechstes Buch
V. Kapitel

41.

1. Und daß nach seiner Meinung wir selbst und die Griechen den gleichen Gott erkannt haben, freilich nicht in gleicher Weise, das zeigt er, indem er so fortfährt:

2."Und verehrt ihn auch nicht nach der Weise der Juden! Denn auch sie, die sich einbilden, als einzige Gott zu kennen, verstehen ihn nicht, indem sie Engeln und Erzengeln, dem Monat und dem Monde dienen.

3. Und wenn der Mond nicht scheint, feiern sie den sogenannten ersten Sabbat nicht, noch feiern sie Neumond, noch das Fest der ungesäuerten Brote (Passah) noch das (Laubhütten-) Fest, noch den großen (Versöhnungs-) Tag".

4. Dann setzt er seiner Untersuchung gleichsam noch den Schlußstein ein: "Darum sollt auch ihr das, was wir euch überliefern, fromm und gerecht erlernen und es bewahren, indem ihr Gott durch Christus in neuer Weise verehrt.

5. Denn wir haben in den Schriften gefunden, wie der Herr sagt: 'Siehe, ich schließe mit euch einen neuen Bund, nicht einen solchen, wie ich ihn mit euren Vätern auf dem Berge Horeb geschlossen habe.'1

6. Einen neuen hat er mit uns geschlossen; denn das Verhältnis zu den Griechen und Juden ist alt; wir aber sind die ihn auf eine neue Weise als ein drittes Geschlecht verehrenden Christen."

7. Denn er hat, wie ich meine, deutlich kundgetan, daß der eine und einzige Gott von den Griechen in heidnischer Weise, von den Juden in jüdischer Weise, in neuer und geistiger Weise aber von uns erkannt wird.

1: Vgl. Jer 38 (31),31 f.; Dtn 29,1.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger