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Clemens von Alexandrien († vor 215/16) - Teppiche (Stromateis).
Fünftes Buch
XIV. Kapitel

130.

1. Und wieder, da Moses geweissagt hatte, daß das Weib wegen der Übertretung zu Mühen und Schmerzen [S. 225] Kinder gebären werde,1 schreibt ein nicht unbedeutender Dichter:
"Nimmer am Tage
Werden sie ohne Elend und Jammer, aber bei Nacht auch
Leiden sie Qual, und die Gottheit beschenkt sie mit drückenden Sorgen."2

2. Ferner zeigt Homeros, daß Gott gerecht ist, mit den Worten:
"Selber hielt nun der Vater empor die goldene Waage."3

3. Und der Lustspieldichter Menandros erklärt Gott für gütig, indem er sagt:
"Ein guter Dämon tritt zur Seite jedem Mann
Sofort bei der Geburt und führt durchs Leben ihn;
Man darf nicht glauben, daß der Dämon böse sei
Und einem guten Leben schade."

4. Dann fügt er hinzu:
(xxx),4
womit er entweder jeden Gott gut oder, was wahrscheinlicher ist, Gott in jeder Hinsicht gut nennt.

1: Vgl. Gen 3,16 f.
2: Hesiodos, Werke 176-178.
3: Hom. Il. 8,69; 22,209.
4: Menadros Fr. 550.551 CAF III p. 167 f.; der letzte Vers ist hier griechisch gegeben, um die verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten zu zeigen.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger