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Ephräm d. Syrer († 373) - Rede über die Verklärung Christi

16.

Ich bekenne ihn als vollkommenen Gott und als vollkommenen Menschen, der in den zwei hypostatisch oder zu einer Person vereinigten Naturen erkannt wird, und zwar ohne Trennung, ohne Vermischung und ohne Verwandlung, der Fleisch annahm, das durch eine vernünftige und verständige Seele belebt war, und der uns in allem, nur die Sünde ausgenommen, der menschlichen Natur nach gleich geworden ist. Er ist zugleich irdisch und himmlisch, zeitlich und ewig, beschränkt und unbeschränkt, zeitlos und der Zeit unterworfen, erschaffen und unerschaffen, leidend und leidensunfähig, Gott und Mensch, und zwar in beider Hinsicht vollkommen, einer in zweien und in zweien einer. Es ist eine Person des Vaters und eine Person des Sohnes und eine Person des Hl. Geistes. Es ist eine Gottheit, eine Macht, eine Herrschaft in drei Personen oder Hypostasen. In dieser Weise sollen wir die hl. Einheit in der Dreiheit und die hl. Dreiheit in der Einheit verherrlichen, indem der Vater vom Himmel herab gerufen hat: „Dies ist mein geliebter Sohn, ihn höret!“ Diese Lehre nahm die hl. katholische Kirche Gottes an, in dieser hl. Dreiheit tauft sie zum ewigen Leben, diese [die hl. Dreiheit] preist sie mit gleicher Ehrenbezeigung heilig, diese bekennt sie als unzerteilt und ungetrennt, betet sie ohne Irrtum an, bekennt und verherrlicht sie. Dieser dreipersönlichen Einheit gebührt Lob, Danksagung, Ehre, Macht, Verherrlichung: dem Vater und dem Sohne und dem Hl. Geiste, jetzt und allezeit und in alle Ewigkeiten. Amen.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger