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Ephräm d. Syrer († 373) - Rede über die Verklärung Christi

1.

Vom Acker kommt Erntesegen, vom Weinberge schmackhafte Früchte und von der Hl. Schrift belebende Lehre. Der Acker gewährt nur für eine Zeit die Ernte, und der Weinberg gewährt nur für eine Zeit die Weinlese, aber die Hl. Schrift sprudelt, so oft sie gelesen wird, belebende Lehre. Ist der Acker abgeerntet, so hört er auf, zu tragen; ist der Weinberg abgeherbstet, so wird er unfähig 1; von der Hl. Schrift aber kann man täglich ernten, ohne daß die Ähren in ihr für die Ausleger abnehmen, und täglich kann man in ihr Weinlese halten, ohne daß die Trauben der in ihr hinterlegten Hoffnung ausgehen. Nähern wir uns also diesem Acker und genießen wir von dem Ertrag seiner lebenspendenden Furchen! Ernten wir von ihm Ähren des Lebens, nämlich die Worte unseres Herrn Jesus Christus, der zu seinen Jüngern sagte: „Es sind einige von den hier Stehenden, die den Tod nicht kosten werden, bis sie des Menschen Sohn in seiner Herrlichkeit haben kommen sehen“! 2

1: Im gleichen Jahre nochmals Früchte zu geben.
2: Matth. 16,28.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger