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Ephräm d. Syrer († 373) - Rede über die Auferweckung des Lazarus (Joh. 11, 43.)

5.

Eine [die Tochter des Jairus] entriß er dem Rachen des Todes, einen andern [den Jüngling von Naim] seinen Krallen, den Lazarus aber holte er aus seinen vernichtenden Eingeweiden heraus. Dem Beleber der Toten war es nicht so sehr darum zu tun, die Genannten zu erwecken, als vielmehr durch die Geiseln, die er der Unterwelt entführte, dort sein Banner aufzurichten. Dem ganzen Menschengeschlechte predigte er Ermutigung durch die gute Hoffnung, indem er durch drei Zeugen, die er ins Leben zurückrief, die Auferstehung beglaubigte. Weise wählte und nahm er drei Altersstufen aus den Sterblichen: einen Mann, ein Mädchen und einen Jüngling, für die Ersten, Letzten und Mittleren. Er wollte die eine Auferweckung von Adam bis zum Ende dadurch glaubhaft machen, daß er durch die nahen Toten den fernen große Hoffnung bereitete. Die ersten [Toten] stellte er durch Lazarus dar, die mittleren durch den Jüngling, die letzten durch das Mädchen: allen kündigte er eine Auferweckung an. Nicht solche, deren Zeiten und Geschlechter bereits dahingegangen waren, rief er zum Zeugnis für die Auferweckung vor jenem ungläubigen Volke ins Leben zurück, sondern den Lazarus von Bethanien, dessen Dorf und Haus bekannt war, dessen Schwestern noch lebten und dessen Verwandtschaft sich in der Nähe befand.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger