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Ephräm d. Syrer († 373) - Rede über den Propheten Jonas und die Busse der Niniviten. (Jonas 3,2. 3.)

44.

Solcherlei Reden führten die Büßer über die Hebräer. So sehr sie früher danach verlangt hatten, hinaufzusteigen [auf den Berg], um das Land zu sehen, so genug hatten sie jetzt an ihm und verabscheuten es. Entsetzt flohen sie es, und Schauder ergriff sie über die Frevel, die sie dort sahen, über die Missetaten, mit denen sie, die Büßer, die Hebräer bedeckt sahen. Die Heiden hatten das Heidentum abgelegt, aber das abscheuliche [Juden-] Volk trug es an sich. Sie sprachen zueinander: „Machen wir, daß wir von hier fortkommen, damit wir nicht wegen ihrer Sünden mitgestraft werden; denn dies ist ein widerspenstiges Volk. In Ninive war große Zuversicht am Platze, hier aber ist große Besorgnis berechtigt. Vielleicht wird anstatt Ninives, das nicht umgestürzt wurde, dieses Land von Grund aus vernichtet werden. Dieses Volk ist wahrhaftig für die Ausrottung und den Untergang reif. Dieses Volk ist nicht mehr schön; denn es hat sich mit unserer Häßlichkeit geschmückt. Aber das Andenken dieses seligen Propheten wird groß sein in unserem Lande; denn er war uns die Ursache des Lebens, daß wir all dieses Glück erlangt haben.“

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger