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Ephräm d. Syrer († 373) - Rede über den Propheten Jonas und die Busse der Niniviten. (Jonas 3,2. 3.)

37.

Jonas befürchtete, es möchten die Rechtschaffenen aus den Völkern, wenn sie hineinkämen, von dem verdorbenen, alles verderbenden Volke verdorben werden. Sie ohne Angabe des Grundes zu entlassen, scheute er sich, aber den Grund zu offenbaren, schämte er sich: sie kühn mit sich hineingehen zu lassen, trug er Bedenken, auf daß die Nachkommenschaft Kanaans nicht über die Kinder Abrahams spotte. Er dankte der Begleitung, die mit ihm gekommen war, küßte sie liebevoll, segnete sie feierlich, redete ihnen klug zu, beriet sie freundschaftlich, suchte sie zu überreden, seinem Rate zu folgen und seinem Worte zu gehorchen. Er redete ihnen dringend zu, aber sie ließen sich nicht umstimmen; er bat sie inständig, aber sie ließen sich nicht abbringen. Er mochte ihnen raten, wie er wollte: niemand entfernte sich. Er küßte und entließ sie; aber keiner sagte Lebewohl.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger