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Ephräm d. Syrer († 373) - Rede über den Propheten Jonas und die Busse der Niniviten. (Jonas 3,2. 3.)

11.

Er rief seine Truppen zusammen, weinte über sie, und sie beweinten ihn. Der König erzählte vor ihnen, in wieviel Kriegen sie Siegeskränze errungen hatten und erinnerte sie daran, in wieviel Kämpfen sie sich rühmlich ausgezeichnet hatten. Nun aber wurde er kleinmütig und mutlos, weil kein Retter und Helfer sich zeigte. Dann begann er zu ihnen zu sprechen: „Meine Teuren! Dies ist kein Krieg, um auszuziehen und nach unserer Gewohnheit zu siegen und nach unserem Wunsche Triumphe zu erringen; denn auch die Heldenmütigsten sind durch die furchtbare Kunde, die uns wurde, in Schrecken versetzt worden. Uns, die wir so viele besiegt haben, besiegt ein einziger Hebräer. Königen und uns hat er Schrecken eingejagt, seine Stimme bringt uns in Verwirrung. Wir haben viele Städte zerstört, und er besiegt uns in unserer Stadt. Ninive, die Mutter der Helden, fürchtet sich vor einem einzigen schwachen Manne. Die Löwin ward in ihrem Lager von einem Hebräer in Furcht versetzt. Früher brüllte Assyrien in der Welt, jetzt brüllt die Stimme des Jonas in ihm. So tief ist die Nachkommenschaft des Helden Nimrod gesunken!“

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger