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Ephräm d. Syrer († 373)
Rede über die Gottesfurcht und den jüngsten Tag

1.

Der Weisheit Anfang ist in Wahrheit die Furcht des Herrn, und der ist weise, der sich vor dem Herrn fürchtet. Wer Gott fürchtet, hält alle seine Gebote und tut allen seinen Willen und vollzieht alle seine Worte. Erwirb dir denn die Furcht Gottes, liebe seine Zucht und Weisheit! Umfasse und liebe sie; denn sie wird dich mit der Krone des Lebens krönen! Die Furcht Gottes ist der Anfang jeder Art Weisheit, und wo sie nicht ist, wird gar nichts Gutes gefunden. Der Weg des Herrn ist gut, auf ihm wandeln die Weisen; wer aber nicht darauf wandelt, irrt in allem Bösen herum. Die Weisen weichen vom Worte aus dem Munde 1 des Herrn nicht ab; denn es ist eine Quelle alles Guten, die sich in Fülle aus seinen Lehren ergießt. Liebe die Furcht Gottes und wandle ohne Makel auf seinem Wege, so findest du die Pfade des Lebens, die dich ins Himmelreich führen.

1: Statt jaumeh = „Tag“ ist pumeh = „Mund“ zu lesen.

 

 

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Vorbemerkung: Rede über die Gottesfurcht und den jüngsten Tag
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger