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Ephräm d. Syrer († 373) - Drei Reden über den Glauben
Erste Rede

19.

Dies hört das Gehör, ohne von ihm [seinem eigentlichen Wesen] etwas zu hören. Woge um Woge schlägt an das Gehör, wenn es die hl. Schriften hört. Während es zu hören sucht, daß er müde sei, hört es wiederum, daß er nie müde werde. Das eine Ohr hört, er schlafe, und das andere, er schlummere nicht. Es vernimmt, er sei klein und eingeschränkt, vernimmt aber wiederum, daß er die Himmel erfülle. Während er vor dem Gehöre klein zu sein sucht, ist er über alle Geschöpfe erhaben. Es hört, er habe Glieder; es geht aus, sie zu messen, und findet keine. Während es über seinen Wagen nachsinnt, findet es ihn ohne Wagen. Während es hört, er sei an einem Orte, hört es auch, er sei an jedem Orte. Während es sucht, ihn den Guten zu nennen, wird er als der Gerechte bezeichnet.

 

 

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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Vorbemerkung: Drei Reden über den Glauben
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger