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Ephräm d. Syrer († 373) - Drei Reden über den Glauben
Erste Rede

11.

Kein Reiter spornt ohne Zügel sein Pferd zum Laufe an. Sie fallen dem Tiere zwar lästig, halten es aber im Zaume. Dem wilden Feuer [des Pferdes] ist auf diese Weise Dämpfung nahe. Lege denn auch du deiner Forschung Zügel an, daß sie nicht wild dahinrase! Es gibt Zügel, die man freiwillig anlegt, und es gibt Zügel, die mit Gewalt angebracht werden. Die freiwilligen sind in deiner Hand, um das Ungestüme deines Freiheitsdranges zu hemmen; die gewaltsamen sind in der Hand des Herrn. Wolltest du dich auch erfrechen, du bist ohnmächtig. Du magst wollen oder nicht, die Zügel deines Herrn sind dir angelegt. Wie weit reicht wohl dein Lauf? Mäßige dich also, o Ohnmächtiger!

 

 

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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Vorbemerkung: Drei Reden über den Glauben
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger