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Ephräm d. Syrer († 373) - Drei Reden über den Glauben
Erste Rede

2.

Sie mühen sich ab, Analogien für den zu finden, der nur Einem gleich ist. Sie alle gehen in seiner Erkenntnis fehl; nur er allein kennt sich. Er ist nicht gleicher Abkunft mit den Erschaffenen, daß sie ihn wie einen ihresgleichen erforschen könnten. Er ist nicht gleichen Geschlechts mit den [aus Erde] Geformten, daß der Mensch sein Wesen erklären könnte. Selbst mit den Wächtern [d. i. Engeln] 1 ist er nicht verwandt, daß sie ihn wie einen der Ihrigen untersuchen könnten. Er ist nicht ein Genosse der Cherubim; denn diese tragen ihn als ihren Herrn. Er schwebt nicht unter den Seraphim; denn sein Ehrenplatz ist zur Rechten [des Vaters]. Zu den Dienstengeln gehört er nicht; denn sie dienen ihm wie seinem Vater. Alle Mächte des Himmels erhalten von ihm Befehle, sie können den Vater nicht schauen ohne den gebietenden Erstgeborenen; denn ohne ihn wurden sie bei ihrer Erschaffung auch nicht gebildet.

1: Dan. 4,10. 14.

 

 

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Vorwort
Vorbemerkung: Drei Reden über den Glauben
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger