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Cyrillus von Alexandrien († 444) - Erklärung des nizänischen Glaubensbekenntnisses

27.

Dem Gesagten möchte ich noch beifügen, daß „ein Herr ist, ein Glaube, eine Taufe", wie der hochheilige Paulus sagt.1Wenn nun ein Herr ist, ein Glaube und eine Taufe, wer ist der Herr, und an wen haben wir geglaubt, und auf wen sind wir getauft worden? Es spricht doch alles dafür, daß das aus Gott dem Vater entsprungene Wort es ist, dem die Herrschaft gebührt, dem unser Glaube gilt, und auf den auch die heilbringende Taufe vollzogen wird. Er hat ja den heiligen Aposteln den Auftrag gegeben: „Gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."2Der göttliche Paulus aber spricht sich über die Herrlichkeit der Herrschaft sowohl wie das Bekenntnis des Glaubens und auch die Wirksamkeit der Taufe unzweideutig aus, indem er schreibt: „Sag’ nicht in deinem Herzen: Wer wird hinaufsteigen in den Himmel, um nämlich Christus herabzuholen? Oder wer wird hinabsteigen in die Unterwelt, um nämlich Christus von den Toten heraufzuholen? Sondern was sagt die Schrift? Nahe bei dir ist das Wort, in deinem Munde und in deinem Herzen. Denn wenn du sagst: Herr Jesus, und mit deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet werden.“3Und wiederum: „Wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft wurden?"4Siehe, deutlich nimmt er die Herrlichkeit der Herrschaft sowohl wie das Bekenntnis des Glaubens und auch die Gnade der heiligen Taufe wohlweislich für den in Anspruch, der den Tod erlitten hat und von den Toten auferweckt worden ist.

1: Eph. 4, 5.
2: Matth. 28, 19.
3: Röm. 10, 6—9.
4: Ebd. 6, 3.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger