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Cyrillus von Alexandrien († 444) - Gegen diejenigen, welche nicht zugeben wollen, dass die heilige Jungfrau Gottesgebärerin ist (Adversus nolentes confiteri sanctam virginem esse Deiparam)

13.

Siehst du, wie er ihn dort den Menschen Christus Jesus nennt, der sich für alle dahingegeben, hier aber den großen Gott Christus Jesus, der sich wiederum für uns dahingegeben? Daraus ergibt sich nämlich ein zwiefacher Beweis gegen sie oder vielmehr, wenn sie ihre Gesinnung ändern wollten, für sie, weil er Jesus Gott und Herrn nennt, nachdem er ihn dort einen Menschen genannt hat, und weil er ihn an beiden Stellen als denjenigen bezeichnet, welcher sich für uns dahingegeben. Denn „der Mensch Christus Jesus", sagt er, „der sich für alle als Lösepreis dahingegeben", und wiederum: „In Erwartung der seligen Hoffnung und der Offenbarung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus, der sich für uns dahingegeben, damit er uns von aller Sünde erlöse und sich ein ihm gehöriges Volk reinige, das eifrig ist in guten Werken." Wenn aber Christus Jesus, der sich für uns dahingegeben und sich uns als ein ihm gehöriges Volk erworben hat, nur ein Mensch ist, wie jene behaupten, so dienen wir ja einem Menschen nicht anders als die Heiden und weisen folglich dem Geschöpfe die Hoheit des Herrschers zu. Allein dem ist nicht so. Das sei fern! Wir verehren vielmehr Christus als Herrn und Gott. Denn das Wort Gottes ist zwar um unsertwillen Mensch geworden und hat an der menschlichen Natur teilgenommen und ist mit dieser in seiner unaussprechlichen Menschenfreundlichkeit aus dieser heiligen und ehelosen Jungfrau geboren worden; es war aber auch so der Natur nach Gott und Gottes Sohn. Aus diesem Grunde also wird es auch Mensch genannt, wird aber auch Gott genannt, und unter beiden Namen ist und bleibt es ein und derselbe Christus.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger