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Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas
II. Gebote

Sechstes Gebot

1. Kap. Der gute und der schlechte Weg.

1. „In dem ersten Gebote“, fuhr er fort, „habe ich dir aufgetragen, den Glauben, die Furcht und die Enthaltsamkeit zu bewahren.“ „Ja, Herr“, versetzte ich. „Aber jetzt will ich dir auch ihre Bedeutung mitteilen“, sagte er, „damit du auch erkennst, welche Bedeutung und welche Wirkung jedes von ihnen hat; zweifach sind nämlich die Wirkungen derselben; sie liegen auf dem Gebiete des Rechten und des Unrechten. 2. Du sollst dem Rechten vertrauen, aber nicht dem Unrechten; denn das Gerechte hat einen geraden Weg, das Unrechte einen verkehrten. Du sollst den rechten, ebenen Weg gehen, den verkehrten sollst du meiden. 3. Denn der verkehrte Weg hat keine (gepflegten) Pfade, sondern er ist nicht gangbar, bietet vielfachen Anstoß, er ist rauh und dornig; so schadet er denen, die ihn begehen. 4. Die aber auf dem rechten Wege wandeln, gehen eben und ohne Anstoß dahin; er ist auch nicht rauh und dornig. Du siehst also, dass es nützlicher ist, auf diesem Wege zu gehen.“ 5. „Mir gefällt es, o Herr, gut, diesen Weg einzuschlagen.“ „Du wirst ihn gehen“, sprach er, „und jeder, der sich von ganzem Herzen zum Herrn bekehrt1, wird ihn gehen.“

1: Jer 24:7; Joel 2:12 u. ö.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger