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Gregor v. Nyssa (†394) - Große Katechese (Oratio catechetica magna)

Kapitel 11. Das beste Analogon zur Verbindung der Gottheit mit der Menschheit ist die Verbindung der Seele mit dem Leibe.

1.

[S. 30] Wenn du aber frägst, wie die Gottheit mit der Menschheit sich verbinde, so mußt du zuvor fragen, welches die Verbindung der Seele mit dem Leibe sei. Bleibst du aber über die Art und Weise der Verbindung der Seele mit dem Leibe im Unklaren, so darfst du dir nicht einbilden, jenes liege innerhalb der Grenzen unseres Begreifens; vielmehr wie wir hier, weil das Fleisch losgetrennt von der Seele, tot und ohnmächtig ist, überzeugt sind, daß der Leib etwas anderes ist als die Seele, und doch die Art der Verbindung nicht begreifen, so bekennen wir auch dort, daß die göttliche Natur wegen ihrer unvergleichlichen Herrlichkeit von der sterblichen und hinfälligen Menschennatur verschieden sei, aber wir können nicht zugeben, daß wir die Art und Weise der Verbindung des Göttlichen und Menschlichen begreifen, sondern daß zwar Gott in der menschlichen Natur geboren wurde, bezweifeln wir wegen der berichteten Wunder nicht, das Wie aber zu erforschen, lehnen wir, als unseren Verstand übersteigend, ab.

 

 

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Einleitung zur „Großen Katechese".
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger