Titel newsletter aktuell suche Titel werke start
Hilarius von Poitiers († 367) - Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)
Drittes Buch

19. Herausforderung, den Eintritt Christi durch geschlossene Türen zu erklären.

Du fragst, wie dem Geiste nach der Sohn geboren worden sei: ich frage dich über körperliche Dinge. [S. 158] Ich frage nicht, wie er aus der Jungfrau geboren worden sei; ob ihr Leib einen Verlust erlitten habe, als sie seinen vollkommenen Leib gebar. Sicherlich empfing1 sie nicht, was sie gebar, sondern ihr Leib schenkte seinen Leib dem Leben, ohne die Beschämung unserer grundlegenden Naturgebundenheit; und als vollkommen gebar sie ihn, ohne selbst Verlust zu erleiden. Und es wäre gewiß angebracht, dasjenige nicht bei Gott für unmöglich zu halten, von dem wir erkennen, daß es durch seine Kraft in einem Menschen möglich gewesen sei.2

1: „Empfing”: entweder im Sinne von Annehmen und Weitergeben oder in dem engeren Sinne mit Beziehung auf die Zeugung.
2: nämlich eine Geburt auf nicht-natürliche Weise.

 

 

Informationen
Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis
Einleitung zu: Des heiligen Bischofs Hilarius von Poitiers zwölf Bücher über die Dreieinigkeit
Bilder Vorlage

Navigation
. Erstes Buch
. Zweites Buch
. Drittes Buch
. . Mehr
. . 9. Christi Amt bei uns.
. . 10. Gegenstand seiner ...
. . 11. Christus ist Gottes ...
. . 12. Die Herrlichkeit, ...
. . 13. Wesen der Herrlich...
. . 14. Die Hoffnung auf ...
. . 15. Sohnes Lob ― ...
. . 16. Welche Herrlichkeit ...
. . 17. Der Name Gottes ...
. . 18. Den Glauben an ...
. . 19. Herausforderung, ...
. . 20.
. . 21. Sie würden kein ...
. . 22. Christus hat uns ...
. . 23. Der Sohn unterscheidet ...
. . 24. Menschliche Klugheit ...
. . 25. Die weise Torheit ...
. . 26. Über Göttliches ...
. Viertes Buch
. Fünftes Buch
. Sechstes Buch
. Siebtes Buch
. Achtes Buch
. Neuntes Buch
. Zehntes Buch
. Elftes Buch
. Mehr

Titel Top Back Next
 
Kontakt: Griechische Patristik und orientalische Sprachen - Miséricorde - Av. Europe 20 - CH-1700 Fribourg
Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger