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Hilarius von Poitiers († 367) - Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)
Zweites Buch

14. Dennoch ist das Wort nicht vereinsamt.

Doch wir möchten vermuten können, unser Fischer sei aus dem Gedankengang des vorgelegten Planes herausgefallen: denn er hat das Wort von aller Zeit befreit; es gehört sich selbst zu eigen und besteht für sich, was frei, vereinzelt und niemandem unterworfen1 ist. Hören wir genau auf das andere! Er sagt: „Und das Wort war bei Gott.”2 Ohne Anfang vollends ist bei Gott, was vor dem Anfang war. Wer war, ist also bei Gott: ist nicht [S. 119] fern vom Schöpfer. Unser Fischer bleibt untadelig (in seiner Lehr- und Sprechweise): doch vielleicht wird er in anderem sich verfangen.

1: Daraus folgt aber nicht, daß das „Wort” ganz ohne Beziehung zum Vater sei.
2: Joh. 1, 1.

 

 

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Einleitung zu: Des heiligen Bischofs Hilarius von Poitiers zwölf Bücher über die Dreieinigkeit
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger