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Clemens von Alexandrien († vor 215/16) - Teppiche (Stromateis).
Viertes Buch

XI. Kapitel

78.

1. Ja, sagen sie, wenn Gott für euch sorgt, warum werdet ihr denn verfolgt und getötet? Oder gibt er euch selbst diesem Schicksal preis?1 Wir fassen das aber nicht so auf, als habe der Herr gewollt, daß wir in diese Gefahren geraten, sondern meinen, daß er nur prophetisch das, was geschehen soll, vorausgesagt habe, daß wir nämlich um seines Namens willen würden verfolgt, getötet und ans Kreuz geschlagen werden.2

2. Demnach war es nicht sein Wille, daß wir verfolgt werden, sondern er kündigte nur im voraus an, was wir erleiden würden, indem er uns durch die Vorhersage, daß es so kommen werde, für die [S. 56] Standhaftigkeit schulte, der er die Erbschaft verheißen hat. Freilich werden wir nicht allein, sondern zusammen mit vielen gestraft. Aber jene, sagen sie, erleiden die Strafe mit Recht, weil sie Übeltäter sind.

1: Vgl. Epikuros Fr. 374 Usener.
2: Der hier verwendete Ausdruck stamm aus Platon, Staat II p. 362 A.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger