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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Drittes Buch.
VII. Kapitel. Die Frage, ob eine Jungfrau im Notfall zur Rettung ihrer Unversehrtheit sich selbst dem Tode weihen darf, entscheidet das Beispiel der hl. Pelagia und ihrer Mutter und Schwestern im bejahenden Sinn [32—36]. Die Jungfräulichkeit bei Marcellina ein Familienerbe [37]. Das Martyrium ihrer Ahnfrau, der hl. Sotheris [38].

36.

[Forts. v. [S. 385] ] Doch wer wollte sich mit Recht über ihre so große Standhaftigkeit im Leben wundern, nachdem sie selbst im Tode noch eine unerschütterliche Leibeshaltung einnahmen? Die Flut entblößte ihren Leichnam nicht, die reißende Strömung des Flusses trug ihn nicht fort. Ja, noch hielt die heilige Mutter, ob auch der Sinne beraubt, (die Kinder) dennoch in Liebe umfangen und löste das fromme Band, das sie geschlungen, selbst im Tode nicht. Wie sie der Gottesverehrung den schuldigen Tribut geleistet hatte, so sollte bei ihrem Tode auch der Mutterliebe ihr Erbe verbleiben: sie nahm (die Kinder), die sie zusammen zum Martyrium geführt hatte, noch im Tode an sich.

 

 

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Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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. I. Kapitel. Die Ansprache ...
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. III. Kapitel. Die Ansp...
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. V. Kapitel. Notwendigkeit ...
. VI. Kapitel. Vom Justi...
. VII. Kapitel. Die Frag...
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger