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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Zweites Buch.
VI. Kapitel. Das Bild der Jungfräulichkeit bei Ambrosius nach dem Leben der Jungfrauen selbst gezeichnet [39]. Die jungfräuliche Seele als Braut Christi in den Farben des Hohen Liedes dargestellt. Christi Brautwerbung, der Jungfrau bräutliche Vereinigung mit Christus [40—43].

43.

Sie hingegen, an so harte Arbeit und strenge Tugendübung gewöhnt, daß sie mit der Hand die verschlossenen Tore öffnet, ins Freie hinauszieht, in den Kastellen dauernd Aufenthalt nimmt, läuft doch anfänglich noch „hinter dem Duft des Salböls einher“. Doch kaum gelangt sie ins Zelt, bewirken die Kastelle eine Umwandlung des Salböls: da sie dort anlangt, sieh, da ruft sie schließlich aus: „Ist er eine Mauer, laßt uns Türme von Silber darüber aufbauen!“1 Sie, die mit Zärtlichkeiten tändelte, führt bereits Türme auf. Hinter den kostbaren, hochragenden Turmzinnen der Heiligen gedeckt, vermag sie nicht bloß feindliche Überfälle abzuschlagen, sondern auch die sichere Schutzwehr der guten Werke herzustellen. Drittes Buch.

1: Hohes Lied 8, 9.

 

 

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Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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Zweites Buch.
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. III. Kapitel. Thekla ...
. IV. Kapitel. Von einer ...
. V. Kapitel. Größeres ...
. VI. Kapitel. Das Bild ...
. . 39.
. . 40.
. . 41.
. . 42.
. . 43.
Drittes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger