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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Zweites Buch.
V. Kapitel. Größeres Lob als den Pythagoreern Damon und Pythias gebührt der antiochenischen Märtyr-Jungfrau und deren Befreier [34—35]. Die Ohnmacht der Götzen gegen frevle Entehrung durch Menschenhand und -wort [36— 37]; die Macht des strafenden und erbarmenden Gottes gegenüber dem ruchlosen, bezw. reuigen Sünder [38].

38.

Als hingegen im Tempel unseres Gottes der verruchte König Roboam die Weihegeschenke, die sein Vater niedergelegt hatte, wegnahm und über dem heiligen Altare den Götzen opferte, verdorrte da nicht seine Rechte, die er ausstreckte? Und waren ihm nicht die Götzen, die er anrief, zu nichts nutze? Da bat er, zum Herrn gewendet, um Vergebung, und sogleich ward seine Hand, die auf den Gottesraub hin verdorrt war, kraft der Gottesverehrung geheilt1. So rasch und vollkommen offenbarte sich an dem einen Beispiel Gottes Erbarmen und Zorn, daß dem Opfernden augenblicklich die Rechte genommen, dem Reuigen Verzeihung gewährt wurde.

1: Vgl. 3 Kön. 13, 1 ff. [= 1 Könige].

 

 

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Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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. . 38.
. VI. Kapitel. Das Bild ...
Drittes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger