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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Zweites Buch.
V. Kapitel. Größeres Lob als den Pythagoreern Damon und Pythias gebührt der antiochenischen Märtyr-Jungfrau und deren Befreier [34—35]. Die Ohnmacht der Götzen gegen frevle Entehrung durch Menschenhand und -wort [36— 37]; die Macht des strafenden und erbarmenden Gottes gegenüber dem ruchlosen, bezw. reuigen Sünder [38].

35.

Die Begebenheit bleibt rühmenswert, doch hinter der unserigen zurück. Denn dort waren beide Männer, hier eines der beiden eine Jungfrau, die zuvor auch noch über das Geschlecht den Sieg erringen mußte. Jene waren Freunde, diese sich unbekannt. Jene boten sich nur einem Wüterich dar, diese Wüterichen in großer Zahl, und noch dazu grausameren, insofern ersterer Schonung übte, letztere Mord verübten. Bei jenem gehorchte einer dem Zwange, bei diesen handelten beide freiwillig. Auch insofern zeigten sich letztere an Weisheit überlegen, als für jene das Ziel des Strebens holde Freundschaft, für sie die Märtyrkrone war: der ersteren Wettstreit galt Menschen, ihr Wettkampf Gott.

 

 

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Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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Zweites Buch.
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. IV. Kapitel. Von einer ...
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. . 34.
. . 35.
. . 36.
. . 37.
. . 38.
. VI. Kapitel. Das Bild ...
Drittes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger