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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Erstes Buch.
XII. Kapitel. Weder der Widerstand der Eltern noch der Verlust der Vatergüter soll die Jungfrau beirren, den Schleier zu nehmen [62—64]. Das heroische Beispiel einer jungfräulichen Seele [65—66].

66.

Alle schweigen, nur einer bemerkt etwas vorwitzig: Wie? wenn dein Vater lebte, würde er dulden, daß du unvermählt bleibst? Darauf jene, mehr von Gottesliebe, weniger von Kindesliebe beraten: „Vielleicht ist er gerade deshalb nicht mehr da, daß niemand mehr ein Hindernis in den Weg legen könne.“ Und was sie vom Vater erwiderte, von sich selbst aussprach, bestätigte er selbst durch einen raschen Tod, der ihn ereilte. So ließen auch die übrigen, die Schwierigkeiten zu machen suchten, aus Furcht, es möchte sie das gleiche Los treffen, sich allmählich zu ihren Gunsten umstimmen. Und die Jungfräulichkeit führte zu keiner Einbuße des pflichtigen Vermögensanteiles, sondern sogar zur Empfehlung des enthaltsamen Lebens. Da habt ihr, Mädchen, den Lohn frommer Hingabe: ihr Eltern, laßt euch das Beispiel zur Warnung sein, um euch nicht zu versündigen! Zweites Buch.

 

 

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Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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. . 63.
. . 64.
. . 65.
. . 66.
Zweites Buch.
Drittes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger