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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Erstes Buch.
XI. Kapitel. Das Lob auf die Jungfräulichkeit nicht vergeblich: aus Placentia und Bononia und selbst Mauritanien nehmen Jungfrauen den Schleier [57—59]. Das gemeinsame Jungfrauenheim in Mailand [60] Sitz rühriger Propaganda für das jungfräuliche Gemeinschaftsleben [61].

60.

Was soll ich denn von den Jungfrauen aus Bononia sagen, der stattlichen Streiterinnenschar der Reinheit, die den Weltfreuden entsagend in einem gottgeweihten Jungfrauenheim wohnen? Nicht zu geschlechtlichem1, sondern zu keuschem Zusammenleben brachen sie auf und verließen gegen zwanzig an Zahl und hundertfältig an Frucht ihr elterliches Heim und weilen in den Gezelten Christi: unentwegte Streiterinnen der Keuschheit. Bald erschallt ihre Stimme in geistlichen [S. 342] Gesängen, bald mühen sie sich werktätig um den Lebensunterhalt oder sehen sich auch mit ihrer Hände Arbeit um Mittel zur Betätigung der Freigebigkeit um.

1: Die Benediktiner vermuten in ihrer Ausgabe wohl irrig, in dem Ausdruck ‚contubernalis sexus‘ (Gegensatz: „contubernalis pudor“) eine Beziehung auf das sogen. Syneisaktentum.

 

 

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Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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Zweites Buch.
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger