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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Erstes Buch.

VIII. Kapitel. Die Jungfrau einer Biene vergleichbar: Ihr nährender Tau Gottes Wort [40], ihre Frucht des Mundes Wahrheit [41] voll Verdienstlichkeit und Gemeinnützigkeit [42], ihre Blume „die Blume des Feldes“, Christus [43].

40.

Honigseim strömen deine Werke1. Die Jungfräulichkeit verdient es ja, daß man sie mit den Bienen vergleicht2: so arbeitsam, so keusch, so enthaltsam ist sie. Von Tau nährt sich die Biene, fremd ist ihr Begattung, Honig bereitet sie. Auch der Jungfrau Tau ist Gottes Wort; denn wie Tau träufeln Gottes Worte nieder. Die Keuschheit der Jungfrau liegt in der unversehrten Natur. Der Kindersegen der Jungfrau ist die Frucht der Lippen, frei von Bitterkeit, voll von Süßigkeit. Gemeinsam ist die Arbeit, gemeinsam die Frucht.

1: Vgl. Hohes Lied 4, 11.
2: Über die Eigenschaften der Biene, die im folgenden zur Vergleichung kommen, vgl. Exam. V 21, 66—72 (Bd. I S. 218—222).

 

 

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Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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Erstes Buch.
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Zweites Buch.
Drittes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger