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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Erstes Buch.
VIII. Kapitel. Die Jungfrau einer Biene vergleichbar: Ihr nährender Tau Gottes Wort [40], ihre Frucht des Mundes Wahrheit [41] voll Verdienstlichkeit und Gemeinnützigkeit [42], ihre Blume „die Blume des Feldes“, Christus [43].

42.

[S. 333] Auch soll dir eine ewig blühende Segensfrucht deiner Verdienste aus deinem Munde sprossen. Und nicht bloß für dich, sondern für viele andere sollst du sie sammeln — weißt du denn, wann deine Seele von dir zurückgefordert wird?1 —, auf daß du nicht getreidegefüllte Scheuerräume, die dir weder zum Lebensunterhalte noch zu Verdienst nützen würden, zurücklassen mußt, wenn du dorthin entrafft wirst, wohin du deinen Reichtum nicht mitnehmen kannst2. So sei denn reich, doch für die Armen! Wie sie deine Natur teilen, so mögen sie auch deinen Besitz teilen!

1: Vgl. Luk. 12, 20.
2: Vgl. Luk. 12, 16—21.

 

 

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Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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Erstes Buch.
. I. Kapitel. Proömium ...
. II. Kapitel. Der heiligen ...
. III. Kapitel. Das Lob ...
. IV. Kapitel. Die Jungf...
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. VI. Kapitel. Die Ehe ...
. VII. Kapitel. Jungfrä...
. VIII. Kapitel. Die ...
. . 40.
. . 41.
. . 42.
. . 43.
. IX. Kapitel. Der Gotte...
. X. Kapitel. Die Jungfrau ...
. XI. Kapitel. Das Lob ...
. XII. Kapitel. Weder ...
Zweites Buch.
Drittes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger