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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Erstes Buch.
V. Kapitel. Die Heimat der Jungfräulichkeit der Himmel [20]. Ihr Urheber der Gottessohn und Jungfrausohn [21]. Christus jungfräulich, seine Braut, die Kirche, eine Jungfrau-Mutter [22], die Jungfrauen deren Töchter. Die Jungfräulichkeit kein Gebot, sondern ein Rat [23].

21.

Was anders aber ist die jungfräuliche Keuschheit als makellose Unversehrtheit? Und wen anders können wir uns als ihren Urheber denken als den makellosen Gottessohn, dessen Menschheit die Verwesung nicht schaute1, dessen Gottheit von Befleckung unberührt blieb? So sehet denn, welch großer [S. 323] Auszeichnungen die Jungfräulichkeit gewürdigt ward! Christus vor der Jungfrau, Christus aus der Jungfrau: vom Vater gezeugt vor der Welt, der Jungfrau Sohn aber wegen der Welt. Ersteres eignete seiner Wesenheit, letzteres erforderte unser Heil. Ersteres war er immerdar, letzteres wollte er werden.

1: Ps. 15, 10 [Hebr. Ps. 16, 10] (Apg. 2, 27. 31.).

 

 

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Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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Erstes Buch.
. I. Kapitel. Proömium ...
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. III. Kapitel. Das Lob ...
. IV. Kapitel. Die Jungf...
. V. Kapitel. Die Heimat ...
. . 20.
. . 21.
. . 22.
. . 23.
. VI. Kapitel. Die Ehe ...
. VII. Kapitel. Jungfrä...
. VIII. Kapitel. Die ...
. IX. Kapitel. Der Gotte...
. X. Kapitel. Die Jungfrau ...
. XI. Kapitel. Das Lob ...
. XII. Kapitel. Weder ...
Zweites Buch.
Drittes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger