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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Erstes Buch.

IV. Kapitel. Die Jungfräulichkeit eine spezifisch christliche Tugend [14]. Das Heidentum weist in den Vestalinnen, den Pallaspriestern usw. nur Zerrbilder der Jungfräulichkeit auf [15] oder stempelt die Unzucht zum Gottesdienst [16]. Auch die Philosophie vermochte keine Edelblüte der Jungfräulichkeit zu ziehen [17]. Welcher Gegensatz zwischen der pythagoreischen Jungfrau Leäna [18] und einer christlichen Jungfrau [19]!

14.

[S. 319] Fürwahr, das ist kein Gemeingut, das ich mit den Heiden, keine Volkssitte, die ich mit den Barbaren, keine Gepflogenheit, die ich mit den übrigen Lebewesen teile. Mögen wir mit diesen auch ein und denselben Lufthauch zum Leben einatmen, die gewöhnliche irdische Leibesgestalt teilen, auch in der Zeugung uns nicht davon unterscheiden: in diesem einen Punkte weisen wir eine Gleichstellung unserer Natur als beleidigend zurück; denn die Heiden heucheln nur Jungfräulichkeit, doch sie entweihen sie selbst im Falle ihrer Gelobung; die Barbaren stellen ihr nach, die übrigen Lebewesen kennen sie nicht.

 

 

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Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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Erstes Buch.
. I. Kapitel. Proömium ...
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. IX. Kapitel. Der Gotte...
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. XI. Kapitel. Das Lob ...
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Zweites Buch.
Drittes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger