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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Jungfrauen (De virginibus ad Marcellinam sororem libri tres)
Erstes Buch.
I. Kapitel. Proömium : Die göttliche Offenbarung ein anvertrautes Talent; dessen Fruchtbarmachung Pflicht [1]. Wenn eigenes Unvermögen verstummt, spricht Gott in seinem Diener [2]. Ambrosius vergleicht sich mit Nathanael unter dem Feigenbaum, bezw. mit dem Feigenbaum der Lukasparabel [3]. Auch das schriftliche Wort hat seine Berechtigung. Thema der Lobrede [4].

4.

Wundere sich niemand, warum ich mich zu schreiben unterfange, nachdem ich zu sprechen außerstande bin! Und doch, wenn wir uns vergegenwärtigen wollten, was wir in den Evangelienschriften und in der Geschichte der Priester lesen, wenn wir den heiligen Propheten Zacharias als Zeugen beiziehen wollten, so wird man finden, daß es etwas geben kann, was nicht das Wort ausspricht, was der Griffel ausdrückt. Wenn der Name Johannes dem Vater die Sprache wiedergab1, darf auch ich die Hoffnung nicht aufgeben, daß ich, ob ich auch stumm bin, die Sprache erhalte, wenn ich Christus ausspreche. „Wer wird sein Geschlecht aufzählen?“ lautet die Frage des Propheten2. Als sein Diener will ich denn das Lob der Familie des Herrn feiern. Denn eine makellose Familie hat sich der makellose Herr in diesem vor Schmutz menschlicher Gebrechlichkeit starrenden Leib geheiligt.

1: Luk. 1, 63 f.
2: Vgl. Is. 53, 8.

 

 

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Einleitung: Über die Jungfrauen drei Bücher
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Zweites Buch.
Drittes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger