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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Mysterien (De mysteriis)
VIII. Kapitel. Das hl. Altarsakrament: Es ist, wie alle Mysterien der Kirche, älter und vorzüglicher als die Riten der Synagoge [43—44]. Ersteres folgt aus dem vorbildlichen Opfer Melchisedechs [45—46], letzteres beweist ein Vergleich mit dem Manna [47—49].

45.

[Forts. v. [S. 296] ] Ihr höheres Alter lehrt die Lesung der Genesis, die besprochen wurde. Denn die Synagoge nahm danach ihren Anfang mit dem mosaischen Gesetze. Abraham dagegen lebte weit früher. Als dieser die Feinde überwältigt und den eigenen Neffen zurückgewonnen hatte und den Sieg davontrug, da kam ihm Melchisedech entgegen und bot ihm (Brot und Wein) dar. Und Abraham bezeugte ihm seine Ehrfurcht und nahm die Gabe in Empfang1. Nicht Abraham brachte sie, sondern Melchisedech, der ohne Vater, ohne Mutter, ohne Anfang und ohne Ende der Tage, vielmehr Christus ähnlich eingeführt wird2. Von ihm schreibt Paulus an die Hebräer, „er bleibt Priester in Ewigkeit“3, der Name aber, der ihm beigelegt wird, bedeutet in lateinischer Übersetzung „König der Gerechtigkeit“, „König des Friedens“4.

1: Gen. 14, 18 ff.
2: Hebr. 7, 3.
3: Hebr. 7, 3.
4: Hebr. 7, 2.

 

 

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Einleitung: Über die Mysterien
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger