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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Mysterien (De mysteriis)

VII. Kapitel. Die weißen Kleider der Neophyten das Symbol der Taufunschuld, das Brautgewand der Seele, bezw. der Kirche bei ihrer mystischen Vereinigung mit Christus [34—41]. Vom Sakrament der Firmung [42].

34.

[S. 291] Danach hast du das weiße Kleid empfangen zum Zeichen, daß du ausgezogen die Hülle der Sünden und angezogen der Unschuld reines Gewand. Darauf bezieht sich das Wort des Propheten: „Besprenge mich mit Ysop, und rein werde ich sein; wasche mich, und weißer werde ich sein denn Schnee“1. Der Getaufte nämlich erscheint nach Gesetz und Evangelium rein: nach dem Gesetz, weil Moses mit dem Ysopbüschel das Blut des Lammes aussprengte2; nach dem Evangelium, weil Christi Kleider weiß waren wie Schnee, als er seine Auferstehungsherrlichkeit im Evangelium zeigte. „Weißer denn Schnee“ wird, wem die Schuld nachgelassen wird. Darum spricht auch der Herr durch den Propheten: „Wären eure Sünden rot wie phönizischer Purpur: weiß wie Schnee will ich sie machen“3.

1: Ps. 50, 9 [Hebr. Ps. 51, 9].
2: Exod. 12, 22.
3: Is. 1, 18.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger