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Ambrosius von Mailand (340-397) - Über die Mysterien (De mysteriis)
VII. Kapitel. Die weißen Kleider der Neophyten das Symbol der Taufunschuld, das Brautgewand der Seele, bezw. der Kirche bei ihrer mystischen Vereinigung mit Christus [34—41]. Vom Sakrament der Firmung [42].

35.

Mit diesen Kleidern angetan, die sie aus dem Bad der Wiedergeburt nahm, ruft die Kirche im Hohen Lied aus: „Ich bin schwarz und schön, Töchter1 Jerusalems2: schwarz ob der Gebrechlichkeit der menschlichen Natur, schön infolge der Gnade; schwarz, weil aus Sündern hervorgegangen, schön durch das [S. 292] Sakrament des Glaubens. Dieser Kleider ansichtig, fragen die Töchter Jerusalems voll Verwunderung: „Wer ist die, welche weißgekleidet heraufsteigt?“3 Sie war schwarz, wie ward sie plötzlich weiß?

1: Ob ‚filiae‘ (Benediktiner) oder ‚filia‘ (Rauschen) zu lesen ist, bleibt handschriftlich hier wie Apol. Dav. I 12, 59 dahingestellt; doch ist erstere Lesart an der obigen Stelle schon deshalb wahrscheinlicher, weil der unmittelbar folgende Text die fragliche Anrede des Schriftzitates wiederum im Plural bringt: ‚cernentes filiae Jerusalem‘ (auch nach Rauschen).
2: Hohes Lied 1, 5 (Vulg. 4).
3: Hohes Lied 8, 5.

 

 

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Einleitung: Über die Mysterien
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger