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Ambrosius von Mailand (340-397) - Trauerrede auf Kaiser Theodosius d. Gr. (De obitu Theodosii oratio)

7.

[Forts. v. [S. 398] ] Ihr erinnert euch doch, welche Triumphe euch der Glaube des Theodosius errungen hat1. Da infolge des engen Geländes und der Behinderungen durch den Troß das Heer etwas zu spät in die Schlacht eintrat und der Feind infolge der Verzögerung des Kampfes zum Sturm überzugehen schien, sprang der Kaiser vom Roß, trat allein vor die Schlachtreihe und rief: „Wo ist der Gott des Theodosius?“ Schon stand er Christus ganz nahe, da er dies sprach. Wer könnte denn auch so sprechen, wenn er sich nicht als Anhänger Christi fühlte? Durch diesen Ruf nun begeisterte er alle, durch sein Beispiel wappnete er alle. Gewiß, er stand an Jahren bereits im Greisenalter, kraft des Glaubens aber im kräftigen Mannesalter.

1: Über die ernsten religiösen Vorbereitungen des frommen Kaisers auf den Feldzug gegen Eugenius im allgemeinen und auf die Entscheidungsschlacht bei Aquileja im besonderen vgl. Rauschen, S. 409 und 411. Nach dem übereinstimmenden Urteil des Altertums verdankte er den Sieg vor allem einem gewaltigen Sturm, der gegen das feindliche Heer brauste und die eigenen Geschosse auf dasselbe zurücktrieb. Die christlichen Autoren erblickten darin durchweg ein Wunder. Näheres bei Rauschen, S. 412.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger