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Ambrosius von Mailand (340-397) - Trauerrede auf Kaiser Theodosius d. Gr. (De obitu Theodosii oratio)

55.

[Forts. v. [S. 422] ] Du weinst auch deshalb, erlauchter Kaiser, weil du nicht selbst die ehrwürdigen Überreste nach Konstantinopel geleiten kannst. Das gleiche Los teilen auch wir mit dir. Wir alle möchten ihm mit gerechtem Schmerz das Geleite geben; wir alle wünschten, ihn, wenn es sein könnte, mit dir zu überführen. Doch Joseph brauchte nur bis zum nächsten Land ziehen: hier liegen viele Länderstrecken trennend dazwischen, hier sind Meere zu überqueren. Selbst das wäre dir nicht zu beschwerlich, wenn dich nicht das Wohl des Staates zurückhielte, das gute Kaiser stets über Eltern wie Kinder gestellt haben. Hat dich doch gerade hierzu der Vater zum Kaiser gemacht, der Herr als solchen bestätigt, daß du nicht bloß deines Vaters Diener, sondern aller Herrscher sein sollst.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger