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Ambrosius von Mailand (340-397) - Trauerrede auf Kaiser Theodosius d. Gr. (De obitu Theodosii oratio)

44.

[Forts. v. [S. 416] ] Ich sehe, was du, Teufel, getan, um das Schwert, das dich vernichtet, in Schutt zu begraben. Aber Isaak grub die von den Fremden verschütteten Brunnen wieder aus und ließ das Wasser nicht im Verborgenen ruhen1. Weg also mit dem Schutt, auf daß das Leben erscheine! Hervor mit dem Schwert, das dem wahren Goliath das Haupt abgeschlagen! Es öffne sich die Erde, daß das Heil aufleuchte! Was anders erreichtest du, o Teufel, mit der Wegräumung des Kreuzesholzes als eine neue Niederlage? Schon Maria hat dich überwunden, die den Sieger geboren; die ohne Versehrung ihrer Jungfräulichkeit dem das Leben schenkte, der durch sein Kreuz dich besiegen und durch seinen Tod dich unterjochen sollte. Auch heute sollst du überwunden werden: ein Weib soll deine Hinterlist aufdecken. Jene trug wie ein Heiligtum den Herrn im Schoß, ich will sein Kreuz auffindig machen. Jene tat den Menschgewordenen kund, ich den Auferstandenen. Jene war die Mittlerin, daß Gott sichtbar unter den Menschen wohnte, ich will zur Heilung unserer Sünden das Banner Gottes aus dem Schutte heben.“

1: Gen. 26, 18 f.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger