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Ambrosius von Mailand (340-397) - Trauerrede auf Kaiser Theodosius d. Gr. (De obitu Theodosii oratio)

2.

Er nun freilich ging hin, eine Königsherrschaft anzutreten1, die er nicht niederlegte, sondern nur vertauschte, kraft seiner Frömmigkeit in die Gezelte Christi aufgenommen, in jenes himmlische Jerusalem, wo er jetzt weilt und spricht: „Wie wir’s vernommen, so haben wir’s auch geschaut in der Stadt des Herrn der Heerscharen, in der Stadt unseres Gottes, die Gott auf ewig [S. 395] gegründet“2. Aber so viele ließ er gleichsam des väterlichen Schutzes beraubt zurück, und in erster Linie seine Söhne. Doch nein, sie sind dessen nicht beraubt: er ließ sie ja als Erben seines Frommsinns zurück; sie sind dessen nicht beraubt: er erwarb ihnen ja Christi Gnade und des Heeres Treue. Gerade letzterem lieferte er den Beweis, daß der Herr die Frömmigkeit segnet, die Gottlosigkeit straft.

1: Vgl. Luk. 19, 12.
2: Ps. 47, 9 [Hebr. Ps. 48, 9].

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger