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Armenische Väter - Ausgewählte Reden aus dem Hatschachapatum
Reden und Lehren zum Nutzen der Zuhörer.

7. Darlegung über die Natur der menschlichen Seelen.

[S. 311] Gemäß seiner großen Liebe zu den Menschen trägt Gott mit seiner vielseitigen Vorsehung für seine Geschöpfe Sorge, wie es seiner Güte ziemt. Die unsterblichen Heerscharen der Engel hat er als vernunftbegabte und denkende Wesen und als seine Diener erschaffen, auf daß sie die allmächtige Herrschergewalt verherrlichen und mit freiem Willen (ihm) dienen, in dem was auf die Menschen Bezug hat. Denn sie sind dienende Geister, welche zum Dienste des Wortes Gottes ausgesandt werden1. Denn alle Geschöpfe sind durch ihn bereitet und (von ihm) umfaßt, und sie sind Diener und Knechte der großen Herrlichkeit der Gottheit; durch sie ladet er die Menschen ein und beruft sie in sein Reich und in seine Herrlichkeit.

Das Geschlecht der Menschen aber wird von der Empfängnis erneuert und gewinnt das Sein und wächst und tritt nach dem Maß der Tage durch die Geburt ans Licht und wächst durch Nahrung und Zunahme und gelangt zur Unterscheidung und zur Belehrung und zur Gotteserkenntnis und zur Beherzigung der wahren Gerechtigkeit und zur Ordnung des Rechtes nach den geistigen Gesetzen. Erkennen sollen sie den Schöpfer und die Wohltaten seiner heiligen Liebe gegen die Geschöpfe. Durch die Erkenntnis seiner Eingebung erlangt der Mensch den Gehorsam gegen die Gesetze und wählt das Gute vor dem Bösen, sich fernzuhalten von den schlechten Dingen und die Gerechtigkeit in Werken durch den Herrn zu ergreifen. Und so wird er sich in der Entscheidung für die Tugend bewähren gemäß den geistigen Gesetzen nach der reichlichen Fürsorge der Barmherzigkeit Gottes. Mit vieler Geduld und gekräftigt durch die Liebe in lebendiger Hoffnung eilt er zum Ziele der Berufung von oben, der Gnaden der überreichen, guttätigen allerheiligsten Dreifaltigkeit. Vollenden werden sie den Wandel der Erdenpilger gemäß der Bestimmung der Vorauserkenntnis Gottes auf Erden, der eine in der Kindheit, der andere im Knabenalter, der andere in den [S. 312] Jünglingsjahren, der andere im Greisenalter. So wird auch das von der Fürsorge Gottes bestimmt, daß sie den Tag ihres Endes nicht kennen und erschlafft von der Gerechtigkeit abirren, sondern wachsam und bereit (seien) zum Werk der Heiligung alle Tage ihres Lebens.

Und diejenigen, welche in den Kinderjahren und im Knabenalter ein Ende nehmen, werden den Versuchungen der weltlichen Sorgen entrissen und (dienen) denen (als Anregung) zur Vorsicht, welche die Geschäfte der Welt betreiben zur Bewahrung der Gerechtigkeit und aller Tugenden; vollendet im Glauben und in der Liebe und in unentweihter und unbefleckter Hoffnung gehen sie in das unsterbliche Leben hinüber zum unvergänglichen Erbe der Gerechten. Denn die Seelen, welche den irdischen Leib verlassen haben, gelangen zum Leben nach eines jeden Würdigkeit; und dort freuen sich die Seelen der Tugendhaften nach den versprochenen Verheißungen der Seligkeit, welche für die in der Hoffnung (treuen) Heiligen in Unaussprechlichkeit aufbewahrt sind (1 Kor. 2, 9 f.) denen, welche nach dem Willen Gottes auf dieser Welt gemäß der Predigt des Evangeliums gewandelt sind.

Selig werden vom Herrn die Armen im Geiste gepriesen2, welche wegen der Verheißungen der (künftigen) Größe im Geiste um des Himmelreiches willen arm geworden sind, das im Herrn Jesus Christus begründet ist. Seliggepriesen werden die von Herzen Demütigen, denn sie finden Ruhe von der Erde im Himmel, wo unendliche Erhabenheit ist, welche die Demütigen in Jesus Christus empfangen. Seliggepriesen werden3 die Sanftmütigen, welche Erben im Land der Lebendigen sind, aus dem Schmerzen und Traurigkeit und Seufzer infolge der unaussprechbaren Hoffnung auf Christus Jesus entschwunden sind. Selig werden weiter gepriesen die Trauernden4, (die trauern) wegen der Liebe zu Gott, welche aus der Demut des Herzens anmutvolle Tränenquellen in Weisheit hervorbrechen läßt, welche [S. 313] Trost haben in Christus Jesus. Seliggepriesen werden auch die reinen Herzens5, welche befreit sind und gereinigt von unlauteren Begierden, denn diese werden Gott anschauen. Seliggepriesen werden dazu die Friedensstifter6, denn diese gleichen dem Sohne Gottes, der im Himmel und auf der Erde Friede machte für Fernen und die Nahen7. Ähnlich ist es mit diesen.

Mit allen Seligkeiten erfreuen sich und ergötzen sich die Seelen der Gerechten in der Ruhe in Christus bis zur gemeinsamen Auferstehung, wo unser Herr in der Herrlichkeit des Vaters kommen wird und die in Christus Verstorbenen auferstehen werden ohne Verweslichkeit, und die Gerechtigkeit der Seelen der Tugendhaften der heiligsten Dreifaltigkeit entgegengeht. Denn der Glaube führt zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes. Was bedarf es noch der Worte für das, was er sieht und für die Hoffnung, die zum Erbe der Güter führt, die er ersehnt hat und denen er zustimmte, denn was hofft er noch auf das oder schaut er nach dem, was er (schon) ererbt hat? So wird die Geduld und die Enthaltsamkeit, die Langmut und die Sanftmut, der Gehorsam und die Rechtschaffenheit, die Reinheit und die Wahrheit mit allen Seligkeiten verherrlicht und gekrönt und sie führen die Erben in den Besitz des Reiches ein. Denn wozu bedarf es da, wo die Vollendung ist, noch der Erprobung der Tugend? Denn eingetreten ist er in den Genuß unermeßlicher Güter und erfreut sich in heiliger Liebe der endlosen Seligkeiten der allerheiligsten Dreifaltigkeit, welche unaussprechlich, unendlich und unbeschreibbar ist.

Die bösen, unreinen und von der Wahrheit abgefallenen und der Ungerechtigkeit gefolgten Menschen kommen ebenso ans gleiche Ende. Dann treten ihre gottlosen Werke mit bitterem Angedenken hervor wegen ihrer grundschlechten Begierden unter schrecklichen Drohungen über die Gottlosen und Ungehorsamen, die unreinen und bemakelten und alle anderen Arten von [S. 314] Sündern. Wehe über Wehe8 sind über sie fest verhängt von den göttlichen Schriften, und von dem strengen Richter Strafen. Denn ihre Herzen wurden betört vom Erkennen und nicht hörten sie auf die Stimme des Herrn, und seinen Geboten folgten sie nicht. Und deshalb steht der Zorn Gottes gerüstet über den Frevlern und Sündern9, welche die Wahrheit Gottes an sich selbst vermehrt haben, denen schon zuvor gedroht worden war.

Und alle diese Drohungen gegen die Sünder halten tief in Traurigkeit die Seelen der Sünder in den Wohnungen, worin sie gemäß der Sünden eines jeden verteilt und abgesondert sind in traurige Orte10. Und da sie in Erscheinungen in geistigen (Vorstellungen) die gerechte Vergeltung durch das Gericht das unauslöschliche Feuer und die äußere Finsternis, das Weinen der Augen, das Knirschen der Zähne gewahren, sind infolge dieser Schrecknisse die Seelen der Sünder voll Trauer und Betrübnis bis zur gemeinsamen Auferstehung, welche durch Christus ist.

Wenn aber jemand sagen wollte, daß dies vor der Offenbarung des Gerichtes und der Vergeltung ist, wie steht es dann (wiederum) mit der Aussage des Apostels11: daß die Ersten ohne uns die Vollendung nicht gewinnen? Und wiederum12 sagt (ja) der Prophet: Hoffet nicht auf die Fürsten13, auf Menschenkinder, denn es weicht von ihnen der Geist und sie kehren wieder zum Staub zurück, und an diesem Tage werden alle ihre Pläne zunichte.

Und wenn die Seelen der Gerechten nicht ohne ihre Leiber froh gemacht würden, weshalb hätte dann der Herr zum voraus die Verheißungen gegeben? Doch sicher, [S. 315] damit er die Seelen der Heiligen erfreue. Zum voraus auch erhob er die Drohungen über die Frevler und Sünder, sicherlich um sie zu erschrecken, damit sie sich in Trauer betrüben. Man muß das nach dem Vorbild eines Königs verstehen, der den Tapferen und Siegreichen Geschenke verspricht; diese wissen dabei bestimmt, daß sie zur gelegenen Zeit die Geschenke erhalten, sie freuen sich innig bis sie den Ruhm und den Kranz des Glückes empfangen. In gleicher Weise harren die Seelen der Sünder, denen für ihre Sünden der Tod angedroht ist, wie die zum Tode Verurteilten der Könige auf ihre Qualen und den Tod mit vieler Trauer und Zaghaftigkeit bis zur Zeit, wo sie nach Gebühr die Vergeltung, die unsterblichen Strafen und Qualen, übernehmen müssen und die Züchtigung, die an Leib und Seele (vollzogen wird), empfangen. Allein, was der Apostel sagt14, das sagen ebenso auch wir, daß (nämlich) ein jeder seinen Lohn erhalten wird bei der gemeinsamen Auferstehung, den er selbst erwirkt hat, sei es gut oder bös. Und nicht auf Fürsten hoffen, sagt der Prophet15; denn es werden von der Erde entrissen die durch ihre Macht Aufgeblähten, und ausgelöscht wird der anmaßende Wille. Aber auf Gott zu vertrauen, mahnt er, der unsterblich ist und Herrscher über Tod und Leben in Ewigkeit.

Es gibt manche, welche behaupten, daß das Kind im Mutterleib ohne Gefühl und lebendig, schweigend und ohne Regung für Reden und Hören, für Gehen und Wirken ist. So denken sie die Seelen schweigend und ruhig. Sie werden das wissen, daß der Mensch aus der Empfängnis hervorgeht und ein Kind wird durch die Bildung gemäß der Gestalt, und daß das Kind Zunahme erfährt durch die Geburt und in der Ernährung der Kindheit, des Wachstums des Leibes und des Verstandes im Mutterleib. Und nach der Geburt verbündet die Fürsorge Gottes, wie er es weiß, Leib und Seele zusammen, und er kommt zur Reife des Körpers und Geistes und nimmt dann wieder ab und erreicht den Tod gemäß der Bestimmung Gottes.

[S. 316] Und dies geschieht deshalb, daß nach der Zunahme des Alters ein jeder die Bewährung der Tugend leiste zur Vollendung Christi, unseres gemeinsamen Hauptes. Und durch Glaube, Liebe und Furcht16 sollen sie wandeln auf dem Pfad der Gerechten wie unser Führer und Vollender der Tugend Jesus Christus17. Und mit seiner vielfältigen Gnade sorgt er für die Geschöpfe auf Erden. Und die Wohnungen der Entschlafenen drüben, — das sind die Seelen im Zustand der Erkenntnis und unaussprechlicher Herrlichkeit durch die englischen Lobgesänge, denn die göttlichen Schriften bezeichnen als lebendig und unsterblich die Seelen der Menschen. Daraus ist zu erschließen, daß sie nicht ohne Bewußtsein sind, sondern Herrlichkeit empfangen und dem Schöpfer geben. Aber wenn du es nach dem Bild des Leibes verstehst, wie er im Mutterleibe ist, so kommt er auch nach diesem zum Wissen des Verstandes und des Leibes und durchlebt die Umwandlung.

Allein die unsterbliche, mit Vernunft und Verstand begabte Seele ist, wenn sie aus dem Körper ausscheidet, in noch größerem Wissen der Weisheit, um den Herrn der Herrlichkeit zu verstehen und zu erkennen. Denn zuvor hält der Leib, wie eine Wolke die geistige Schau verhüllt, obwohl er durch die Hoffnung auch für gute Werke sich bemühte vermittelst der geistigen Gesetze. Mit ihr vollzog er die Auswahl zwischen Gut und Bös, das Böse verschmähend, das Gute erwählend18 durch die Ermahnung und die Weisheit des Herrn mit dankbarer Liebe. Denn es ist nicht recht, die Seelen der Menschen sterblich oder bewußtlos zu nennen, sondern (es geziemt sich,) wie der Prophet Ezechiel in einem Augenblick die Auferstehung der Toten zuerst der Gebeine und der Nerven und mit allen vereinigten Gefüge des Leibes (geschehen vorzustellen) und hernach die Seelen aus ihren Wohnorten im Heiligen Geist zu rufen wie mit dem Sturmwind. — Denn du sendest deinen Geist aus und schaffst sie und erneuerst19 (sie) — und (wie) die Erweckungen von den Toten von seiten des Herrn, die [S. 317] im Evangelium erzählt werden. Denn von des Geistes Rückkehr20 in den Leib sind diese Zeugnisse, nämlich daß, der Mund redet, die Augen sehen, die Ohren hören, die Nase riecht, die Hände tasten, die Füße gehen, das Herz sich bewegt durch die geistigen Dinge und sie rühmen Gott durch den Lebensspender, den Geist, der alle Sinne bewegt durch den Herrn. Und wenn die Seele vom Leib losgetrennt wird, wird er als gestorben bezeichnet. Und es lösen sich alle zusammengehaltenen Gefüge seiner Glieder auf. Ähnlicherweise sind Zeugnisse seiner Seele das Bewegen, das Verstehen, das Erkennen, das Erinnern; denn Geber dieses für den Leib, und Lehrer und Beleber sind die Seelen nach dem Willen Gottes. Wenn (der Geist) also in den Sinnen die Ursache des Lebens ist, woher ist hernach das Leben der Seele, die das Leben durch Gott hat?

Und so ist es zu verstehen: alle Bewegungen sind des Geistes, und die Seelen geben dem Leibe das Leben, gemäß der Vorsorge Gottes. Und wie die Leiber als Zeugnis die Verwirklichung der Anlagen der Natur besitzen, so besitzen die Seelen das Zeugnis der Anlagen ihrer Natur. Und die Seele wird lebendig genannt in den sinnesempfindungsfähigen, leidensfähigen und sterblichen Leibern, von denen sie durch den Ruf des Schöpfers von oben zu den bereitgestellten Wohnungen der Leiblosen getrennt wird. Denn der Leib kehrt zur Erde zurück und ruht unbeseelt, und die reine und gute Seele findet Erquickung durch die Verheißungen und Hoffnungen unter den Engeln in der Herrlichkeit des Allmächtigen, gleichsam als Unterpfand die Seligkeiten des Himmelreiches empfangend. Denn auch der Geist, heißt es, bezeugt unserem Geiste, daß wir Kinder Gottes sind und Miterben Christi21, erhoben aus der Knechtschaft der Sünde zur Herrlichkeit des Sohnes Gottes.

Denn für alle Gläubigen sind die Wohltaten seiner Liebe gegen seine Geschöpfe erkennbar geworden durch [S. 318] die erleuchtende Taufe und durch das heilbringende Geheimnis, durch seinen Leib und sein Blut, welches am Kreuz geopfert wurde und durch welches er die Sünden der Welt hinwegnahm (für diejenigen), welche durch den Glauben unserem Erlöser sich genaht haben. Und wann er wiederum kommen wird in Herrlichkeit, die Menschenkinder zu erneuern, und er die Toten auferwecken wird, dann wird er mit neuem lichten Schmuck die gerechten Lebenden und die für die Ewigkeit entschlafenen Heiligen im Herrn zieren und sie einführen in sein Erbe in die Freuden des unsterblichen Lebens, das die Glaubenden, im Herrn Hoffenden erwartet. Und Er selbst wird, sagt der Apostel, alles in allem sein durch seine lebendige reine Liebe und seine belebende Fürsorge. Er wird jene (d. h. die Guten) der Herrlichkeit der Gottheit teilhaft machen, d. h. die im rechten Glauben Erstarkten und aus dem irdischen Leben nach reinem und unbeflecktem Gebrauch Geschiedenen; und sie gewinnen das unvergängliche Leben in Christus, das ewige, herrliche im süßen Glanz des Eingeborenen. Er krönt und verherrlicht (sie) mit allen Seligkeiten im Willen des Vaters und des Heiligen Geistes in Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen,

1: Hebr. 1, 14.
2: Matth. 5, 3.
3: Matth. 5, 4.
4: Matth. 5, 5.
5: Matth. 5, 8.
6: Matth. 5, 9.
7: Eph. 2, 17.
8: Matth. 23, 13 ff.
9: Röm. 1, 18.
10: Im armenischen Text steht aus Versehen der Nominativ statt des Lokativs.
11: 1 Thess. 4, 12.
12: Das zweimal rasch folgende: Und wiederum ev dardzeal scheint durch eine Art Versehen (Dittographie) in den Text gekommen zu sein. Es dürfte das erstere gestrichen werden.
13: LXX=Ps. 145, 2 ff. [Hebr.=Ps. 146, 3 ff.!].
14: Röm. 2, 6; 2 Tim. 4, 14.
15: Job 40, 6.
16: 1 Thess. 5, 8. 1 Tim. 6, 11.
17: Hebr. 2, 10; 12, 2.
18: Is. 7, 15.
19: LXX=Ps. 103, 30 [Hebr.=Ps. 104, 30].
20: Statt des Nominativs dardz mit folgender Präposition ist der Genitiv dardzi mit folgender Präposition i im Text zu verbessern.
21: Röm. 8, 17.

 

 

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Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Einleitung. Die patrologische Literatur der Armenier Eznik von Kolb, Wider die Irrlehren
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger