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Cyprian von Karthago († 258) - An Quirinus: Drei Bücher Schriftbeweise (Testimoniorum libri tres ad Quirinum; Vorrede und Leitsätze)

ZWEITES BUCH.

Leitsätze.

1. Christus ist der Erstgeborene, und er ist auch die Weisheit Gottes, durch den alles geschaffen ist

2. Christus ist die Weisheit Gottes auch auf Grund des heiligen Geheimnisses seiner Menschwerdung und seines Leidens und des Kelches und des Altars und der Apostel, die ausgesandt worden sind, um ihn zu verkündigen.

3. Christus ist zugleich auch das Wort Gottes.

4. Christus ist auch die Hand und der Arm Gottes.

5. Auch Engel und Gott ist er.

6. Christus ist Gott.

7. Christus, unser Gott, mußte kommen als der Erleuchter und Retter des Menschengeschlechts.

8. Obwohl er von Anfang an Gottes Sohn war, mußte er dennoch von neuem erzeugt werden dem Fleische nach.

9. Das sollte das Zeichen seiner Geburt sein, daß er von einer Jungfrau geboren werde, Mensch und Gott, des Menschen und Gottes Sohn.

10. Christus als Mensch und Gott ist aus beiden Naturen zusammengesetzt, um der Mittler zwischen uns und dem Vater sein zu können,

11. Aus dem Samen Davids sollte er dem Fleische nach geboren werden.

12. In Bethlehem sollte er geboren werden.

13. In Niedrigkeit sollte er kommen bei seiner ersten Ankunft.

14. Er ist der Gerechte, den die Juden töten sollten.

15. Er ist das Schaf und das Lamm genannt, das getötet werden sollte, auch auf Grund des heiligen Geheimnisses seines Leidens.

16. Auch ein Stein ist er genannt.

17. Und eben dieser Stein sollte dann ein Berg werden und die ganze Erde erfüllen.

18. Derselbe Berg soll in den letzten Zeiten geoffenbart werden, und die Heiden sollen auf ihn kommen und alle Gerechten ihn ersteigen,

19. Er ist der Bräutigam und hat die Kirche zur Braut, von der Kinder dem Geiste nach geboren werden sollen.

20. Die Juden sollten ihn ans Kreuz schlagen.

21. In dem Leiden und Zeichen des Kreuzes liegt alle Kraft und Macht.

22. Auf diesem Kreuzeszeichen beruht das Heil für alle, die auf der Stirne gekennzeichnet werden.

23. Bei seinem Leiden sollte es mitten am Tage dunkel werden.

24. Er sollte vom Tode nicht besiegt werden und nicht in der Hölle bleiben.

25. Am dritten Tage sollte er aus der Hölle auferstehen.

26. Nach seiner Auferstehung sollte er vom Vater alle Macht erhalten, und seine Macht währet ewiglich,

27. Zu Gott dem Vater kann man nur gelangen durch seinen Sohn Jesus Christus.

28. Er wird als Richter kommen.

29. Er wird als König in Ewigkeit regieren.

30. Er ist Richter und König zugleich.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger